Online Glücksspiel erneut auf der EK-Tagesordnung

Der Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, Michel Barnier veröffentlichte, dass die Kommission einen Aktionsplan im Herbst veröffentlichen wird, der Vorschläge gegen illegales Online Glücksspiel enthält.

Der Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, Michel Barnier veröffentlichte, dass die Kommission einen Aktionsplan im Herbst veröffentlichen wird, der Vorschläge gegen illegales Online Glücksspiel enthält.

Das Glücksspiel ist in Europa noch lange nicht reguliert und jetzt scheint es erneut auf der Tagesordnung der Europäischen Kommission zu stehen. Der Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, Michel Barnier, erklärte, dass die Kommission im Herbst diesen Jahres einen Aktionsplan veröffentlichen wird. Dieser Plan soll Einzelheiten zu vorgeschlagenen Aktionen enthalten, die nicht reguliertes Online Glücksspiel stoppen sollen.

Dieser Plan wird die Maßnahmen beschreiben, die notwendig sind, um die illegalen Online Glücksspiel Websites zu schließen, einschließlich der aus dem Ausland. Gleichzeitig wird die Kommission Maßnahmen zu Regelung und Lizenzierung der Online Glückspiel Websites vorschlagen.

Barniers Äußerung im Europäischen Parlament in der letzten Woche macht es klar, dass die nicht kompatiblen nationalen Regulierungen noch immer auf dem Radar der Europäischen Kommission sind.

Es gibt neun ausstehende Maßnahmen gegen Verstöße bei der Kommission. 28 neue Beschwerden gingen gegen die Glücksspielregulierungen in 12 verschiedenen Mitgliedsstaaten ein. Barnier erklärte, dass die Kommission die ausstehenden Verstöße verfolgen wird und die Klagen gegen die Mitgliedstaaten, der Regulierung den EU-Richtlinien widerspricht einleiten wird.

Die Kommission wird alle betroffenen Mitgliedsstaaten kontaktieren und sich an die geltenden Regeln erinnern und auffordern die Verstöße zu verändern. Sollten diese weitergehen, so würde Barnier nicht zögern weitere Schritte vorzuschlagen.

Die EK hat die vollständige Unterstützung des Europäischen Parlaments, welches den Bericht aus November 2011 annahm, der die Kommission auffordert gegen Verstöße vorzugehen, die seit 2008 ausstehen. In diesem Bericht wird die Kommission, dass sie der Wächter der Verträge ist.

Barnier ging in seiner Ansprache auf einige Vorschläge zu den Richtlinien ein. Er betonte, dass die Regulierungen den lizenzierten Online Glücksspielanbietern ermöglichen sollen, attraktive Produkte den Kunden anzubieten. Ansonsten würden die Spieler auf illegalen und nicht regulierten Websites spielen.

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